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Schröpfkopftherapie

Das erste Zeugnis für die Existenz von Schröpfapparaturen finden wir 3300 vor Chr. auf einem Arztsiegel des mesopotamischen Arztes Urlagaledinu, auf welchen drei Schröpfköpfe prangen, so wie im allgemeinen der Schröpfkopf mancherorts ein beliebtes Symbol des ärztlichen oder des lange Zeit hindurch als niedriger aufgefassten chirurgischen Standes war.
Schon ca. 2000 vor Chr. haben die Ägypter darüber auf Papyrus die Indikationen beschrieben, z.B. haben sie über die Anwendung der Schröpfkopftherapie bei „Koliken“ berichtet.
In der Ajurverdischen Medizin war das Schröpfverfahren schon in den Jahre 1200-1400 vor Chr. bekannt. Damals wurden noch Kuhhörner oder Hohlkürbisse empfohlen, um diese Behandlung durchzuführen.
Seit undenklichen Zeiten werden in Südafrika kupferne Schröpfköpfe verwendet, so auch im Kuango-Kassai-Gebiet. Die Bassari in Togo sollen Kuhhörner seit alters her benützen. Die Perser nennen ihr Schröpfköpfe „Hedschmeh“ und lassen sich seit Menschengedenken fleißig schröpfen.
Hippokrates von Kos (460259 v. Chr.) setzte das Schröpfen erstmalig unter dem Gesichtspunkt der modernen Humoralpathologie ein. (Bachmann/Pecker, 3. Auflage, 1953 Die Schröpfkopfbehandlung, Haug Verlag, ISBN 3-7760-0437-1)

Diese Beispiele lassen sich beliebig fortsetzen.
Zu jeder und zu allen Zeiten wurde die Schröpfkopftherapie praktiziert. Sie war fest in der Volksheilkunde verankert.

Über die Anwendung der Schröpfkopftherapie erfahren Sie hier >>>

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